Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit


Novembersonne


Ein milder Nobembertag an der Saalach. Am selben Abend wanderten wir auf den Toten Mann, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwand. Für die nächsten Tage hatte der Wetterbericht ein Kältetief aus dem Norden angesagt.


Novemberspaziergang auf die Hochplatte

Meinen Hunden macht  trübes, naßkaltes Novemberwetter nichts aus.

Über den Kaunersteig zur Gotzenalm

Goldener Oktober auf der Gotzenalm

Hirschbichl, Litzlalm

Der goldene Oktober machte dieses Jahr seinem Namen alle Ehre. so dass wir mit den Kindern in den Herbstferien jeden Tag eine schöne Wanderung machen konnten. Meine 1 1/2 jährige Enkelin wurde von meinem Schwiegersohn  im Kindertragerucksack getragen. Einen Tag lang jedoch wollten wir mal mit Kinderwagen etwas unternehmen. Wir fuhren morgens um 10 Uhr mit dem Oberbayernbus vom Klausbachhaus am Hintersee durch das Klausbachtal bis zum Hirschbichl und wanderten von dort aus zur Litzlalm, die als einzige noch offen hatte. Almabtrieb ist ja schon längst gewesen, so dass wir keine Kühe mehr sahen.
Die Litzlalm wurde bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von vielen Mountainbikern angefahren. Hier rasteten wir und ließen uns Speck- und Käsebrot schmecken.
Auf einem bequemen Wanderweg mit Überquerung einer Hängebrücke (ein Highlight für die Kinder: "coole Brücke") ging es zu Fuß zurück durchs schöne Klausbachtal. Mountainbiker dürfen hier nur die schmale Straße, die
vom Oberbayernbus und Almanlieger benutzt wird, befahren.


Pilzinvasion in der Saalachaue

Die Marzoller Au war mehrere Wochen nach dem letzten Sturm wegen Lebensgefahr aufgrund von  Sturmschäden gesperrt. Nachdem der Weg wieder frei gegeben worden war, konnten wir dort unsere gewohnte Gassirunde wieder aufnehmen. Ich staunte über die vielen Pilze, die dort wuchsen und die ich in dieser Menge noch nicht gesehen habe. Leider kenne ich mich in Pilzen gar nicht aus. Aber diese Pilze sind wohl ungenießbar, wenn nicht sogar giftig.






Zwischen Bayerisch Gmain und Großgmain

Die grüne Grenze zwischen Deutschland und Österreich


Im KLausbachtal

Herbstlicher Spaziergang durch das Klausbachtal, das Tal der Adler. Wir sahen zwar keine Adler, jedoch jede Menge Kühe. Meine Enkelin (2 Jahre) staunte sehr über die großen Tiere, die uns auf der Straße entgegen kamen. Auch hatte sie Spaß daran die Chihuahuas an der Leine zu führen.

Links:
Der Steinadler Doku

Jetzt fahren wir übern Königssee

Ein schöner Tag am Königssee. Meine kleine Enkelin, 2 Jahre, hatte ihren Spaß dabei, den Hunden kleine Steinchen und Stöckchen ins Wasser zu werfen.

Hier zwei interessante Links:

Wildes Bayern - das erste Licht am Königssee

Wildes Bayern - Im Schatten des Watzmanns




Der Sommer ist vorbei

Einszweidrei im Sauseschritt, 
läuft die Zeit, wir laufen mit.

Wilhelm Busch





Im Zauberwald am Hintersee in der Ramsau









Am schönsten  ist es am Hintersee am frühen Morgen, wenn die Sonne hinter dem Hochkalter hervorkommt und die Parkplätze um den See noch leer sind. Ich durchwandere mit den Hunden den Zauberwald entlang der Ramsauer Ache.
Entstanden ist der Hintersee mit dem Zauberwald vor mehreren 1000 Jahren durch einen Bergsturz vom Hochkalter.

Der Nordkalottleden

Mein Sohn Max hatte im Garten sein neues Zelt aufgebaut und verbrachte eine Nacht darin, bevor er nach Nordskandinavien aufbrach. Bisher durchwanderte er mit seinem selbstgenähten Tarp Mallorca, den Schluchtenweg im Schwarzwald und überquerte die Alpen bis zum Gardasee.

Seine Fernwanderungen sind im Hiking Journal in meiner Blogliste auf der rechten Seite verlinkt.

Inzwischen ist er schon 8 Tage auf dem Nordkalottleden, einem Weitwanderweg oberhalb des Polarkreises in Lappland unterwegs. 800 km will er bis zum 24. September zurücklegen.
In Lappland gibt es kaum Mobilfunkempfang, so können wir seinen Track meist nur über sein GPS-Gerät verfolgen. Zwei Tage lang gab es keine Satellitensignale, so dass wir uns große Sorgen machten. Inzwischen hat mein Sohn sich wieder gemeldet und ich kann wieder aufatmen. Gestern hatten wir sogar WhatsApp-Kontakt mit Fotos und spannenden Berichten.

Unverhoffte Begegnung mit einem Greifvogel

Während einem Gassigang in der Saalachaue nach einem schweren Unwetter in der vergangenen Nacht, flatterte unerwartet ein großer Vogel vor uns auf dem Pfad auf und flüchtete ins Unterholz. Neugierig was das wohl für ein Vogel sei und ob er vielleicht verletzt ist, ging ich vorsichtig hinterher. Vielleicht wollte er auch nur seine Beute unter seinen Flügeln vor uns verbergen. Ummanteln nennt man das, habe ich später im Internet gelesen und in Filmen gesehen, Ich machte noch eine Aufnahme mit dem Handy um den Vogel später identifizieren zu können.

Nach Internet Recherche habe ich gelernt:
Der Habicht brütet gern in dichten Wäldern auf hohen Bäumen. Er ist ein heimlicher Jäger und jagt gern bodennah, wobei er Deckung ausnutzt und überraschend angreift. Zu seiner Beute gehören kleine Mäuse aber auch Vögel wie  Krähen und Tauben, Hasen und Hühner und ist daher bei Bauern nicht sehr beliebt. Man kennt den Vogel auch unter dem Namen Hühnerhabicht.
Auch können diese Vögel von Falknern zur Beizjagd abgerichtet werden.
Folgende Links fand ich interessant:

NABU Habicht Vogel des Jahres 2015

Habicht

Habicht schlägt Nebelkrähe

Dokumentarfilm über die Falknerei

Dokumentarfilm über Adler

Literatur: ein interessantes Buch der britischen Schriftstellerin Helen Macdonald, H wie Habicht
Film: Wie Brüder im Wind.  Hier geht es um einen Jungen mit problematischer Vaterbeziehung, der einen Adler großzieht. Seitdem habe ich Angst um meine Chihuahuas im Gebirge.





Pidinger Högl - Rundwanderung

Blick von der Neubichler Alm


Auf dem Weg zur Saalach



Es war ein Wochenende im Juli und auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen an der Saalach entdeckten wir einen Frosch. Er blieb ruhig sitzen bis ich mit dem Filmen mit meinem Handy fertig war.


Mit den Hunden zum Blaueisgletscher

Man verliert auf dem Blaueisgletscher das Gefühl für die Größenverhältnisse. Ganz unten rechts auf dem Foto ist die Blaueishütte (1680 m) und noch tiefer im Tal sieht man ein Stück vom Hintersee. Die umgebenen Felswände sind Übungsgelände für Bergsteiger, die man von der Terasse dieser Alpenvereinshütte gut beobachten kann.
Schärtenspitze 2129 m, Hochkalter 2605 m

Kühe in Loipl


Rund um den Schmuckenstein

In Loipel muß man immer mit Kühen, sogar mitten auf der Straße, rechnen,


Wanderung über den Untersberg Teil II

Der Latschenwirt, Ausgangspunkt und Ende der Wanderung


Wanderung über den Untersberg von der Klingeralm zur Vierkaseralm und Abstieg zum Bruchhäusl.

Auf diesem Weg bin ich nur vier einheimischen Wanderern begegnet. Einer davon war wohl ein Jäger mit Bayerischem Gebirgsschweißhund. Er wunderte sich, dass die kleinen Hunde mit ihren "kurzen Haxerln" es hier herauf geschafft haben.



Wanderung über den Untersberg, Teil 1

1. Teil: Der Klingersteig 

Aufstieg auf den Untersberg vom Latschenwirt aus über den Klingersteig zur Klingeralm, dann an der Bergkante entlang zur Vierkaseralm (Friedalm), Abstieg bei der verfallenen Vierkaserhütte zum Bruchhäusl und durch ein kleines Tal zurück zum Latschenwirt. Ich brauchte dazu 10 Stunden. Könnte ja behaupten die Zeitphänomene oder Zeitsprünge im Untersberg seien daran schuld, aber nein, die steilen Auf- und Abstiege waren sehr anstrengend.





Im grünen Dschungel der Saalach Aue

Heute nehme ich Euch auf einen meiner Gassigänge mit. Nach der Arbeit machen wir häufig einen Rundgang in der Saalach Aue, von dem ich im Frühjahr schon einen Film gezeigt habe:
 "Alles fließt".
Diesmal geht es in "den grünen Dschungel der Saalach Aue".



Begegnung mit einer Höllenotter



Auf unseren Wanderungen haben wir oftmals Schlangen gesehen. Ich entdeckte sie meist viel zu spät, da waren sie schon raschelnd im Gestrüpp verschwunden. Aber diesmal hatten wir Glück. Wir überraschten eine Höllenotter beim Sonnenbad auf einem breiten Forstweg.

Die Höllenotter ist eine schwarze Kreuzotter (sie gehört zu den Vipern und ist ca 75 cm lang).Ihr Biß ist sehr schmerzhaft und kann unangenehme Folgen haben, wie man im unten aufgeführten Link sehen kann. Man sollte danach zum Arzt gehen. Jedoch ist diese Schlange sehr scheu und würde nur beißen, wenn sie sich bedrängt fühlt. Für meine neugierigen Chihuahuas könnte sie gefährlich werden.

Kreuzottern kommen in Biotopen vor, die ausreichend Verstecke bieten, über eine hohe Luftfeuchtigkeit verfügen und starke Tag-Nachtschwankungen aufweisen. Sie lieben Moorgebiete, Ödland- und Heideflächen, vegetationsreiche Bergwiesen und Geröllhänge und kommen sogar in Hochlagen im Gebirge auf 3000 m und Gebieten nördlich des Polarkreises vor. Sie leben von Eidechsen, Grasfröschen und Mäusen.

Sehr interessant ist folgender Film vom bayerischen Fernsehen:  Kreuzottern in Bayern 

Diese Ringelnatter auf dem Foto oben verspeist gerade einen Frosch. Sie wurde von meiner Schwester in ihrem Garten fotografiert.
Ringelnattern sind länger als Kreuzottern und sind nicht giftig. Sie erwürgen ihre Beute.

Vom Dötzenkopf zur Schlegelmulde und Saalachsee



















Am besten am frühen Morgen wandert man von Bayerisch Gmain (Parkplatz Wanderzentrum) zum Dötzenkopf und weiter zur Schlegelmulde. (An den Spechtenköpfen vorbei wurden Kanalisationsrohre von der Schlegelmulde ins Tal verlegt, daher ist dieser Weg nicht mehr so idyllisch wie früher. Hoffentlich verdeckt die Natur diese Wunde bald wieder).

Die Schlegelmulde ist auch mit der Seilbahn vom Predigtstuhl aus gut erreichbar und daher ein beliebtes Ausflugsziel. Aber dieses Jahr zu Pfingsten zogen plötzlich Wolken auf und verhüllten die Berge, so waren weniger Leute unterwegs. Wir legten eine Rast ein und wanderten weiter Richtung Waxriessteig zum Saalachsee hinunter, wo Emmi, als guter Labrador, gleich mal ein kühles Bad nahm.

Von hier aus kann man an der Saalach entlang nach Bad Reichenhall in die Altstadt zum Florianiplatz und dann über Treppen zur Burg Gruttenstein und weiter zum Wanderzentrum in Bayerisch Gmain zurück wandern.


Kochen im Freien mit dem Holzvergaser


Da ich mich auch für die Buschcrafter interessiere, bin ich auf den Holzvergaser-Kocher gestoßen. Das ist ein kleiner Edelstahlofen, in dem man trockenes Gras, Laub, trockene Zweige verbrennen kann. Der Ofen wird sehr schnell heiß und räuchert kaum!
Ich habe  einen gußeisernen Wok und eine große eiserne Pfanne, die gut auf diesen Holzvergaser passen. Darauf kann ich Paella, Chilli con carne,  Bratkartoffeln mit Gemüse und Eiern, gefüllte Pfannkuchen, indische Brotfladen etc. machen. Ich koche gerne draußen auf meiner Terasse.

Diesen Holzvergaser gibt es auch in kleinerer Version zum Mitnehmen auf einer Wanderung. Dann könnte man bei kaltem Wetter oder im Winter unterwegs mit einem leichten Titantopf eine heiße Suppe oder einen Tee kochen. Buschcrafter bevorzugen natürlich Fichtennadeltee.


Wenn es dunkel wird nutze ich den Ofen auch als Tischfackel und verbrenne darin trockene kleine Äste oder dornige Zweige von Rosen - was so im Garten. anfällt.  Er verbrennt so gut und vollständig, dass kaum Asche zurückbleibt und  man seine Nachbarn nicht mit Rauch belästigt - ideal also auch für einen Balkon.

Man kann ihn auch mit Holzpellets füllen oder einen Trangia Spirituskocher hineinstellen.

Sehr gerne verfolge ich die Videos von Benjamin Claussner auf You Tube mit seiner enthusiastischen Einleitung: "Willkommen Leute, hiiiier, mitten in der Natur" oder von Ben, der Mann im Wald, der einem wortreich die Bäume (ist Förster) oder rechtliche Dinge, zum Beispiel: "darf man imWald schlafen oder ein Feuer machen" und vieles mehr erklärt oder der Bushpirat, dessen Videos (Machart)  mir gut gefallen. Dann gibt es da noch die kleine Familie Outdoor Bavaria, die inzwischen mit ihren beiden kleinen Kindern bushcraften.

Auch mein Sohn Max hat sich sein eigenes Tarp genäht und ist damit im März über das Gebirge auf Mallorca, den Schluchtenweg im Schwarzwald und eine Alpenüberquerung  (diese aber ohne Tarp) gewandert siehe Link auf diesem Blog: Hiking Journal maximilianlange


Weißbach - Speik Rundweg


Der Wetterbericht sagte einen sehr heißen Tag mit über 30 Grad und Gewitter am Abend an. Da erschien mir der Weißbach - Speik Rundweg in Bayerisch Gmain mit seinen vielen Gumpen zum Abkühlen am idealsten. Am Abend vorher holte ich mir vom Tierarzt ein Spot on gegen Zecken für die Hunde, denn inzwischen habe ich den Kampf mit natürlichen Zeckenabwehrmitteln wie Kokosöl, Schwarzkümmelöl, Knoblauch aufgegeben.

Der Weißbach entspringt auf ca. 940 m Höhe am Nordhang des Dreisesselberges im Lattengebirge. Er bildet  die natürliche Grenze zwischen Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain. Sein Name kommt von dem hellen Kalkgestein und Dolomit in seinem Bachbett. Um seine wilden Wasser zu bändigen wurden 1910 Geröllsperren errichtet. Sein glasklares Wasser wird in Bayerisch Gmain als Trinkwasser genutzt und in Bad Reichenhall in der Saline als Nutzwasser verwendet.






Um den Saalachsee


Mit meinen Hunden umrundete ich den Saalachsee, von Reichenhall nach Fronau mit Blick auf die Reiteralm. - Eigentlich wäre das eine schöne Fahrradtour, aber meinen Chihuahuas zuliebe ging ich zu Fuß. Die Strecke beträgt 13 km und ca. 3 Stunden Gehzeit.

Wer daran interessiert ist: Auf dieser Tour gibt es viele versteckte Geocaches.

Überall findet man von Bibern angenagte Bäume, die Biberburg habe ich jedoch nicht gefunden. Für den Bau ihrer Burg bevorzugen sie  ein Meter tiefes Wasser, so dass der Eingang unter Wasser liegt. Die Äste über der Biberburg schlagen oft wieder grün aus, so dass die Burg vom Laien schwer erkennbar ist. Der Biber ist Vegetarier, um an die grünen Blätter zu kommen, fällt er gleich den ganzen Baum. In einer Nacht kann er einen 15 cm dicken Baum durchnagen.



Rundweg Götschenkopf, Söldenköpfl und Toter Mann

Ausgangspunkt für diese Wanderung war der Parkplatz beim Skilift am Götschen. Der Rundweg ist gut gekennzeichnet und führt an einem Militärsperrgebiet vorbei. Ab hier folgte ich einem schmalen einsamen Pfad und nicht dem Soleleitungsweg oberhalb von Ramsau Richtung Toter Mann .  Es gibt wunderbare Ausblicke auf den Hohen Göll, Watzmann, Wimbachtal,  Reiteralm, Lattengebirge und Untersberg Da ich an einem Wochentag  wanderte und keine Ferien waren, hatte ich den Toten Mann für mich alleine. Auf der Nordseite des Toten Mannes zeigt ein Schild Richtung Loipl. Ein schmaler Pfad führt hier zum Parkplatz Götschen zurück.


Auf dem Weg zur steinernen Agnes

Diesmal wollte ich die steinerne Agnes im Lattengebirge durch das wildromantische Weißbachtal in Winkel erreichen. Der nicht markierte und unbeschilderte Pfad führt dicht am oder im Wasser von Gumpe zu Gumpe entlang und  an Wasserfällen vorbei. Ich habe mir viel Zeit gelassen, denn überall fand ich kleine Plätze mit schönen Ausblicken zum Rasten.








Auf ca. 900 m Höhe gibt es eine drahtseilgesicherte Passage und auf ca. 1200 m erreicht man die Rotofen-Diensthütte unterhalb der steinernen Agnes

Als Rückweg schlage ich den beschilderten Steig Richtung Rotofensattel/Hallthurm und nach einigen Minuten die Abzweigung nach Winkel zum Bichlehen ein, so daß ich auf einem Rundweg wieder zu meinem Ausgangspunkt zurück komme.





Der Sage nach war die Agnes eine sehr gottesfürchtige und keusche Sennerin gewesen und nur in Stein verwandelt worden, um sich vor den Nachstellungen des Teufels zu schützen. Eine zweite Variante dieser Sage besagt das Gegenteil: demnach war sie eine verruchte Dirne, die ihr uneheliches Kind tötete und zur Strafe versteinert wurde.


Ein Abendspaziergang mit Gewitterstimmung


Bei einem Abendspaziergang mit den Hunden entdeckte ich diese moosbewachsenen Felsbrocken.

Regentag am Untersberg


In der Altenpflege kommt es schon mal vor, dass ich in der Woche nur einen Tag frei habe und an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden arbeiten muss. An so einem freien Tag  wachte ich morgens mit starken Kopfschmerzen auf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir einen grauen, verhangenen Regentag. Das helle Licht blendete mich, so dass es das Bohren in meinem Kopf noch verschlimmerte und ich ließ das Rollo wieder ein Stück herab. Ich hatte mir für diesen Tag so viel vorgenommen: Kühlschrank putzen, Betten beziehen, Wäschewaschen, die Fußböden durchsaugen, Autotanken und Einkaufen und natürlich mit den Hunden einen längeren Spaziergang machen.

Die Katzen kratzten an der Tür und wollten herein um gestreichelt und gefüttert zu werden. Auch die Hunde waren munter, sprangen auf mein Bett, wollten ebenfalls gestreichelt werden und in den Garten hinaus. Also quälte ich mich aus dem Bett und machte den Tieren ihr Futter. Nun kam zu den Kopfschmerzen auch noch Übelkeit dazu und ich legte mich wieder hin.


Nach zwei Stunden zwang ich mich nochmals aus dem Bett, denn wenigstens einen Spaziergang mit den Hunden wollte ich machen. Nach einer warmen Dusche und einem heißen Tee ging es mir etwas besser und ich lud die Hunde ins Auto und fuhr über die Grenze nach Österreich zum Tanken. Auf dem Rückweg suchte ich mir einen Parkplatz am Untersberg. Schon als ich den Kofferraum öffnete um die Hunde herauszulassen, fühlte ich mich besser. Die frische, kühle, regenfeuchte Luft und das viele Grün um mich herum tat meinem Kopf und meinen Augen gut.

Der Spaziergang dauerte dann auch viel länger als ich vorgehabt hatte. Ich verlor das Zeitgefühl und es ging mir merklich besser. Der Regen hörte allmählich auf und sogar die Sonne kam hervor. Die Vögel zwitscherten, wir kamen an vielen rauschenden Bächlein vorbei und schritten auf Pfaden, die über sumpfige Waldwiesen führten.


Der vergebliche Versuch ein Foto mit allen drei Hunden darauf zu machen

Ich hätte gerne alle drei Hunde auf einem Foto. Das stellt sich als nicht so einfach heraus.
Der Pfad zur Hochplatte
Zunächst einmal sollte das Foto im Hintergrund einen schönen Ort aus meiner näheren Umgebung zeigen. Bei strahlendem Sonnenschein steige ich mit meinen Hunden eine Stunde durch den Schnee auf die Hochplatte (Teil des Lattengebirges neben dem Dötzenkopf). Der Pfad ist schmal und rutschig. Zwischendurch fällt mir eine Ladung nasser Schnee von den Bäumen in den Nacken und rinnt mir eiskalt den Rücken hinunter.

Kaum bin ich oben angekommenen, braust ein starker Wind auf und die Sonne verschwindet hinter Wolken. Ich hatte mich gerade in den Schnee gelegt um die kleinen Chihuahuas neben Emmi auf Augenhöhe zu fotografieren. Später stelle ich fest, dass Emmi auf allen Fotos als dunkler Fleck erscheint.

Wieder runter vom Berg, ist die Sonne wieder da, deshalb mache ich noch  in paar Fotos im Garten.
Emmi setzt sich in Positur, die kleinen Chihuahuas umwedeln sie mit ihren Schwänzchen, kratzen sich mit dem Pfötchen hinter dem Kopf, drehen im entscheidenden Moment das Köpfchen weg. Auf die Dauer wird es ihnen zu langweilig und sie fangen an zu balgen. Dafür kommt mein Kater Enno vorbei und möchte mit aufs Foto. Nur Emmi wahrt bis zum Schluß die Contenance und wartet auf das perfekte Foto, wie man im folgenden Film sehen kann.

Wandern mit Labrador und Chihuahuas

Es schneit und schneit, in der Nacht waren es -10 Grad. Die Äste der Bäume biegen sich unter der schweren Last.
Hier ein Rückblick auf vergangene wärmere Tage. Es wäre schön, wenn durch den Kälteeinbruch wenigstens die Zeckenplage sich reduzieren würde.

Wunschdenken vs. Realität ein sehr interessanter Artikel in Planethund

Rast am Kohlerbach bei Marzoll.


Ich beobachte meine Hunde an einem warmen Frühlingstag bei einer Rast am Kohlerbach. Sie erkunden die Umgebung und bleiben dabei immer in Sichtweite. Sie beschäftigen sich selbst und ich schaue ihnen nur dabei zu ohne mich einzumischen.


Fladenbrot für unterwegs

Auf Wanderungen nehme ich sehr gerne selbst gebackene Fladenbrote oder Brottaschen gefüllt mit Schafskäse, Tomaten, Wildkräuterspinat, Oliven, Knoblauchwurst,

Grundteig für Fladen, Pizza oder Brottaschen:
350 g Dinkelmehl 1050,
100 g Dinkel Hartgries,
ca. 250 ml warmes Wasser,
1 TL Zuccker,
20 g Hefe,
1 EL Naturjoghurt,
1 TL Salz
1 EL Sesam,
1 EL Schwarzkümmel
Ich mische Sesam und Schwarzkümmel in das Mehl und hebe etwas zum darüber streuen auf.

Das Original gibt es in Sallys Blog - Pide / türkisches Fladenbrot / lecker Grillen. Da ich Dinkelfan bin, habe ich  Dinkelmehl und Dinkelgries  statt Weizen genommen und die Füllung kann man je nach Gusto abwandeln.

Bärlauch, Giersch, Brennessel und Löwnenzahn


Im Frühling sammle ich gerne frische Wildkräuter. Meine Favoriten sind Bärlauch, Giersch, Brennessel und Löwenzahn. Da ich meine Hunde  barfe, kommen diese Kräuter klein geschnitten ins Hundefutter und auch ich selbst esse z.B.: Giersch und Brennessel als Spinat oder mit Schafskäse in einem Brotteig gebacken für unterwegs.

Aus Bärlauch mache ich gerne ein Pesto, oder Kräuterbutter, Schneide ihn in den Salat (z.B. mit Tomaten, Oliven, Schafskäse oder Mozarella), in Spaghuetti.
Über die ganze Saalachaue schwebte heute ein intensiver Knofiduft und unter den Bäumen breitete sich ein grüner Teppich voller Bärlauch aus.





Alles fließt

Unser wertvollster Reichtum ist das viele reine, klare Wasser, das von den Bergen fließt


Der Schnee auf den Bergen schmilzt, es wird Frühling

Überall plätschert und rauscht es. Die Gebirgsbäche füllen sich mit klarem, reinem Wasser. Ein Salamander schlängelt sich durchs feuchte Laub. Der Frühling am Untersberg.



Mit meinen Hunden im Hier und Jetzt

Die Hochplatte liegt praktisch vor meiner Haustür. Ich kann mit den Hunden zu Fuß dorthin wandern. Hier ist der Schnee schon geschmolzen und so wird das unsere erste kleine Bergtour. Leider müssen meine Hunde an der Leine bleiben, denn es ist eine wildreiche Gegend und auch Chihuahuas jagen gerne - wie bereits erwähnt - auch sie stammen vom Wolf ab.
In einer Wanderpause genießen wir den Moment, Die zwitschernden Vögel kündigen den nahenden Frühling an und in der Nähe sehen wir einen Buntspecht, der einen Baumstamm bearbeitet. Leider kann ich das Zwitschern und den Buntspecht nicht mit meiner Handykamera einfangen. Aber man sieht wie die Hunde ganz ruhig und aufmerksam alles beobachten.

Gedanken zur Zeit




Wanderpausen




Meine Chihuahuas sind noch nicht müde und spielen während einer Rast

Wanderung in Marzoll

Vom Parkplatz Gasthaus Obermühle kann man durch Wald und Wiesen zur Kirche St. Valentin und zum Schloss von Marzoll wandern- Zweimal überqueren wir dabei die Langlaufloipe




Rund um den Falkenstein

Auf dem Rückweg vom Weißbachwasserfall entdeckten wir das idyllische Falkensteintal. Ein im Winter geräumter Rundwanderweg führt am Falkensee vorbei nach Inzell, an der Max Aicher Arena (Eislaufstadium) vorbei und das letzte Stück als Fahrradweg an der Straße entlang zurück zum Parkplatz.


Tauwetter und Pino hat eine Augenverletzung

Draußen ist es wärmer geworden. Der Schnee ist zum Teil weg geschmolzen und meine Weihnachtskugeln, die ich in meine kleine Kiefer gehängt hatte, kommen wieder zum Vorschein. Die Berge sind im Nebel verschwunden.

Mit Pino war ich heute in der Tierklinik, er hatte sich scheinbar an einem Dorn eines Rosenbusches die Hornhaut seines Auges verletzt, - vermute ich. Auf jeden Fall ist es eine Verletzung der Hornhaut von außen, sagt der Tierarzt: "ein stecknadelkopf großer erhabener Corneadefekt, eine deutliche Folikulitis". Ich werde diesen Busch entfernen müssen, denn er steht am Zaun, dort wo die Hunde hin und her rennen, wenn sie fremde Hunde oder Katzen oder vorbeikommende Passanten melden, denn der Pfad führt in den Ort.
Pino war sehr, sehr tapfer und wurde vom Tierarzt gelobt. Auf der Hornhaut hatte sich eine Blase gebildet und der Arzt mußte schauen, ob noch etwas darin stecken geblieben ist. Die Untersuchung war sicher schmerzhaft. Ich mußte den kleinen Hund festhalten und er hielt still und drückte sein Köpfchen an mich. Skippy hätte an seiner Stelle nach mir und dem Arzt geschnappt. So unterschiedlich sind die Hunde.
Ich bekam zwei Salben mit, die ich alle 3 Stunden abwechselnd am Auge anwenden sollte, was sich als nicht so einfach heraiusstellte. Donnerstag haben wir wieder einen Arzttermin. Hoffentlich wird alles gut.

Weißbachwasserfall

Am nächsten Tag fuhren wir von Weißbach ein Stück weiter Richtung Inzell. Hier befindet sich in einem sonnigeren Teil der Schlucht der Weißbachwasserfall. Wir parkten beim Gasthof Zwing und liefen Richtung Gletschergarten, überquerten die Straße und stiegen in die Schlucht hinab.






Max sammelt den Müll ein, den Leute über die Brücke geworfen haben und wir entsorgen ihn Zuhause in der Mülltonne

Die Weißbachschlucht im Winter

Meine Jungs wollten unbedingt gefrorene Wasserfälle und Eiszapfen fotografieren, also fuhren wir nach Weißbach an der Alpenstraße, parkten dort unser Auto und folgten dem Weißbach Richtung Schneizelreuth. Am Ortsende von Weißbach führt ein schmaler Trampelpfad in die eiskalte Schlucht, in die im Winter kaum ein Sonnenstrahl fällt.
Eigentlich hatte ich keine große Lust in die dunkle Schlucht hinab zu steigen, ich wäre lieber in der Sonne spazieren gegangen - aber andererseits würde ich vielleicht ein paar gute Aufnahmen verpassen.

Man mußte gut aufpassen, denn wie so oft war der Trampelpfad schön fest getreten, machte man jedoch versehentlich einen Schritt zur Seite, versank man bis zum Knie  oder sogar tiefer im Tiefschnee und verlor dabei das Gleichgewicht. Während ich also filmte und wieder mal nicht auf den Weg achtete, passierte mir das natürlich auch. Ich strauchelte und meine eiskalten, klammen Finger konnten das Handy nicht halten und es verschwand mit seiner schmalen abgerundeten Ecke im Tiefschnee ohne eine Einschlagspur zu hinterlassen. So ein Mist! Hektisch buddelte ich mit den Händen den Schnee beiseite , aber kein Handy kam zum Vorschein. 

Mein Sohn half mir und die Hunde schauten uns scheinbar erstaunt zu, wie wir Menschen auf einmal das eifrige Buddeln mit den Händen anfangen. Schlußendlich tauchte mein Goldstück an einer ganz anderen Stelle, als ich vermutet hatte, wieder auf. Es hatte sogar den Kälteschock gut verkraftet und funktionierte sofort wieder einwandfrei. Ich war sehr erleichtert, aber es hätte auch schlimmeres passieren können als der Verlust eines Handys.



Sonntagmorgen

Soviel Schnee lag dieses Jahr im Januar vor meiner Haustür

Das war der Sonntagmorgen: strahlender Sonnenschein, knirschender Schnee, Glockengeläut der Marien-Wallfahrtskirche in Großgmain und Skilangläufer auf der Langlaufpiste, die sich durch den Ort zieht.






Klausbachtal im Winter













Es war sehr kalt, -14 Grad in der Nacht. Vom zugefrorenen Hintersee in der Ramsau, wanderten wir durchs Klausbachtal bis zur Hängebrücke und zurück zur Wildfütterung. Die Sonne kam langsam hinter dem Hochkalter hervor und der Schnee fing an zu glitzern und knirscht und quietscht laut unter unseren Füßen.
Das Klausbachtal ist bekannt dafür, dass es hier einen Adlerhorst gibt



Winterliche Rundwanderung unterm Untersberg, Plainbu rg - Bruchhäusl

Bei Minusgraden, aber herrlichem Sonnenschein unternahm ich mit den Hunden diese Wanderung unterhalb des Untersbergs rund um die Plainburg. Wir waren ca. 2 1/2 Stunden unterwegs.
Hunde sind wahre Zen-Meister













I





                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               




Spaziergang im Schnee

Maisrundweg in Bayerisch Gmain


















Guten Morgen 2017


Im Hintergrund des heutigen Videos hört man die Böllerschützen, die das Neue Jahr begrüßen. Das ging schon den ganzen Vormittag.Es hallt ja so wunderbar von den Bergen zurück. Geböllert wird im Berchtesgadener Land das ganze Jahr über. Gelegenheiten gibt es genügend. Bei Hochzeiten, diverse kirchliche Anlässe, zum Beispiel wird auch das Christkind am Heiligabend und ersten Weihnachtsfeiertag mit Böllerschüssen begrüßt. Meine Hunde und Kater sind schon dran gewöhnt, es stört sie nicht. Richtig schußfest ist aber nur meine Labradorhündin Emmi. Der machen auch Silvesterknaller nichts aus. Meine beiden Kater jedoch bleiben an Silvester lieber im Haus und auch die beiden Chihuahuas verzichten  auf den letzten Kontrollgang im Garten vor dem Schlafengehen

Das Neue Jahr wird mit Böllern begrüßt